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Übersetzung des
Textes "Denuncian que
el maltrato a los animales
deja una imagen negativa a los turistas!",
veroeffentlicht in Canarias24horas am
30.04.09
Tiermisshandlungen hinterlassen negative Eindrücke bei den
Inselbesuchern!
Wie die Tierschutzorganisation Pro Animal Gomera versichert,
sind Tiermisshandlungen oder Tiervernachlässigung oftmals der Grund dafür,
dass viele Touristen bei ihrer Rückreise in die Heimat negative
Inseleindrücke mitnehmen, und diese wichtige Einnahmequelle ist etwas, so
Pro Animal Gomera weiter, das sich Gomera nicht leisten kann, zu verlieren.
Wie die Tierschutzorganisation der Redaktion gegenüber weiter
ausführte, erreichen sie hunderte von E-mails, Telefonanrufe, Fotos und
Videos von Urlaubern, die besorgt, enttäuscht und traurig auf die von ihnen
beobachtete Situation vieler Tiere hier auf der Insel reagieren und diese
Besucher stellen mit die größte Einnahmequelle im hiesigen Tourismus dar.
Ein Großteil der Besucher stammt aus Deutschland und den
skandinavischen Ländern, welche in Europa die
strengsten Bestimmungen im Tierschutz mitvertreten. Die
Kanaren befürworten und fördern den ländlichen Tourismus, das Wandern und
die Liebe zur Natur und Umwelt. Dem aufmerksamen Besucher eröffnen sich
jedoch beim Durchstreifen der Dörfer der Insel und auf den Fincas eine ganze
andere Seite der Madaille.
Das hat dazu geführt, dass, trotz aller Bemühungen der
Gemeinden und Inselbehörden den Urlaubern die schönen Seiten des Insellebens
zu zeigen, immer mehr Touristen beim Anblick der Schattenseite, dem
Tierelend betreffend, sich entschließen, nicht wieder zukommen.
Pro Animal Gomera erwähnt nur einige beispielhafte
unvergessliche Begebenheiten, die Touristen auf Gomera erlebten, so zum
Beispiel Kolonien von ausgehungerten Katzen. Hunde, die krank und verletzt
unter schrecklichen Bedingungen in alten Fässern angebunden leben müssen.
Oder nicht zu vergessen, die Anzahl von vergifteten toten Katzen, Kühen und
Schafen, oder Esel, die sich selbst überlassen werden. Nutzvieh, das seinen
Lebtag noch keinen Tierarzt zu Gesicht bekommen hat, Muttertiere mit ihren
Jungen ausgesetzt, abgemagerte hungrige Schweine und Katzenkinder, deren
Augenkrankheit zum Erblinden führt.
Schrecklich auch die Erinnerungen an Beinverletzungen von
Ziegen und Schafen, die der Wanderer zu sehen bekommt. Fotos werden gemacht,
um das dann bei der Tierschutzorganisation anzuzeigen, oder die ausgesetzten
Hunde, die dem Naturliebhaber unermüdlich folgen, um wenigstens ein Stück
Brot zu bekommen und es bricht dem Besucher fast das Herz, wenn er das Tier
zurücklassen muss.
Auch der Transport von Nutzvieh, so Pro Animal Gomera weiter,
lässt so manchen Besucher fragen: Sind wir denn wirklich noch in Europa?,
wenn am hellichten Tag unter unwürdigen, nicht erlaubten Umständen Schweine,
ect. be- und entladen werden.
Seit Jahren ersucht die Tierschutzorganisation um ein
Tierheim auf der Insel an und bittet die Gemeinden um die Einhaltungen und
Umsetzungen der Bestimmungen im Tierschutz, denn bei jedem Zusammentreffen
mit den Behoerdenvertretern macht sich wieder die Illusion breit, dass
unsere Bitten auf ein hoerendes Ohr treffen, doch die Zeit vergeht und die
Situation der Tiere verbessert sich kein bisschen, La Gomera verliert
weiterhin an Inselbesuchern und die wirtschaftliche Situation verschlechtert
sich bestaendig.
Jeder einzelne von uns, so Pro Animal Gomera weiter, ist
verantwortlich für das Image der Insel, das nach außen getragen wird, vom
Taxifahrer angefangen, der ein schutzloses Tier absichtlich angefahren hatte,
weiter über den Landwirt, der sein Nutzvieh nicht richtig hält und nicht zu
vergessen, den Kellner, der vor Touristen einer wilden Katze im Restaurant
einen Tritt versetzt…
Schuld hat nicht nur der, der ein Tier mißhandelt, sondern
auch derjenige, der es sieht und nichts dagegen unternimmt. Zum Schluß soll
noch einmal drauf hingewiesen werden, dass Tierschutz jedermanns
Verpflichtung ist und der Tourismus das Zugpferd unserer Einnahmequellen auf
La Gomera ist.
Wir können es uns nicht erlauben, ersteres zu ignorieren und
damit dann letzteres zu verlieren.
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