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Übersetzung des
Textes "Basta
de promesas, queremos hechos",
veroeffentlicht in Gomeraverde.com am
11.07.09
PRO ANIMAL GOMERA: Schluss mit den Versprechungen, wir wollen
Taten sehen...
Der
Sommer hat gerade begonnen und unweigerlich kommt es wieder dazu, dass Tiere
ausgesetzt werden.
Und
wieder stellt sich deshalb die Frage: Wann gibt es endlich ein Tierheim auf
der Insel?
Trotz
der Versprechungen, die in einem Zusammentreffen der Inselregierung La
Gomeras und der Gemeinden, am 27. Februar 2009 in Hermigua, gemacht wurden,
hat die Tierschutzorganisation Pro Animal Gomera bis dato keinen Anruf,
keine E-Mail und keinerlei Anzeichen des Interesses bzw. konkrete Vorschläge
für die Lösung dieses Problems erhalten. Die Tourismusbeauftragte der
Inselregierung wurde in einem Schreiben über die problematische Situation der
bedürftigen Tiere auf der Insel, sowie deren Auswirkungen, sowohl auf alle Besucher
der Insel als auch letztendlich auf die Wirtschaft bzw. Einkommensquelle,
aufmerksam gemacht. Seit Beginn des Jahres wurden mehr Tiere aufgenommen,
als im vergangen Jahr 2008 insgesamt. Man hat auf mehr Hilfebittende Anrufe
reagiert, wie nie zuvor.
Doch
die Behörden verharren weiterhin in ihrem Schweigen.
Wären
diese Tiere alte Autos, dann hätten es unsere führenden Persönlichkeiten
verdient, wenn man sie stapelweise vor ihren Rathäusern abgestellt hätte. Es
sind es jedoch Lebewesen und haben Bedürfnisse, die täglich gestillt werden
müssen und das ignorieren unsere Politiker scheinbar.
Wir
sind es leid, ständig hingehalten zu werden. Wenn ihre Pläne kein Tierheim
beinhalten, dann sollte das offen gesagt werden. Schluss mit den leeren
Versprechungen, mit denen sowohl die Tierschutzorganisation als auch die
Inselbewohner hingehalten werden...Dann sollen sie es ihren Wählern sagen,
dass sie diesen Teil des Gesetzes nicht zu erfüllen gedenken...
Und "Bitteschön":
keine weiteren Bitten um Geduld unsererseits.. Viel zu lange wurde geduldig
weitergekämpft...
Ja,
Geduld haben auch die misshandelten Tiere bewiesen, die immer noch an Ketten
hängend. Geduld haben die ausgesetzten Hunde, die auf den Strassen
herumstreifen...
Geduld
auch seitens der Touristen, die immer und immer wieder diese Dinge anzeigen
und auf eine Besserung der Situation hoffen...
Wir
glauben es ist an der Zeit, dass die Gemeinden und die Inselregierung KONKRET
sagen, wie es weiter geht. Keine weiteren Versprechungen, kein weiteres
Hinhalten mehr... Wir wollen Taten sehen... Die Hilfe die Pro Animal Gomera
seitens der Inselbewohner erhält, wird ständig mehr. Ohne ein Tierheim
stoßen wir jedoch an Grenzen.
Darum
unsere Bitte an alle Gomeros. die genauso betroffen auf das Schicksal von
ausgesetzten und misshandelten Tieren regieren: Helft, wo immer möglich,
egal ob auf Strassen, Zuhause, bei Veranstaltungen, auf den Rathäusern.
Prangert diese Situation an... fordert Erklärungen, pocht auf Einhaltung der
Gesetze ... Das Warten muss ein Ende haben.
Der
Sommer hat gerade erst begonnen und die Probleme verdoppeln und
verdreifachen sich...
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