Kleine Videos:
Weiss Rescue-Part 1
... Weiss
Rescue-Part 2
Braun Rescue-Part 1
... Braun
Rescue-Part 2
Spät – aber nicht zu spät kam endlich
Hilfe für die Beiden:
Was für ein Hundeleben, kurz angekettet, ohne jeden Bewegungsspielraum,
im eigenen Kot watend, bis zum Skelett abgemagert, ohne Wasser, so
fristeten diese beiden Hunde jahrelang ihr Leben. Sie kannten kein „Gassi
gehen“, keine Fürsorge, kein „gutes Wort“, nie ausreichend Futter oder
Wasser, es blieb die reine Existenz. So harrten sie aus in Dreck und Elend,
mit leerem Magen, Durst und ohne jede Zuneigung, Jahr für Jahr.
Der Tierschutz hatte immer wieder Hilfe angeboten, der Besitzer lehnte
immer ab. Gesetzlich waren somit dem Tierschutz die Hände gebunden. Jetzt
erst, nachdem der Besitzer schwer erkrankt ins Krankenhaus eingeliefert
wurde, konnte der Tierschutz die notwendige Initiative ergreifen. Die
behördlichen Hürden wurden offiziell genommen und die Türe zu den so
gequälten Tieren geöffnet.
Noch haben sie keine Namen, der „Weiße“, so nennen wir ihn vorerst,
zitterte und pinkelte vor Angst als man sich ihm näherte. Was hatte er „erwartet“,
wohl Prügel und Schläge, wie schon Jahre zuvor? Gab es je eine andere
Erfahrung mit Menschen? Wir glauben nein, unser „Brauner“ ging auf
Menschen zu, trotz all seinen trüben Erfahrungen, war sein „Menschenbild“
noch offen für das „Gute“, das es ja auch noch gibt.
Heute haben sie einen warmen Schlafplatz, können sich bewegen, trotten
brav ihren Rettern hinterher, genug Futter und Wasser und vor allem
Fürsorge, Liebe und Respekt für die Kreatur, sollen sie nun spät, aber
nicht zu spät, kennenlernen.
Sie werden zunächst einem Tierarzt vorgestellt, medizinisch versorgt und
langsam aufgebaut. Wir schätzen das Alter auf ca. 6-7 Jahre, da bleiben
noch einige Jahre für ein gutes Hundeleben. Dieses Wochenende werden die
zwei in eine Pflegestelle gebracht und damit beginnt für sie hoffentlich
das „neue Leben“, dann sollen sie auch ihre Namen erhalten.
Auf La Gomera gibt es kein Tierheim, aber wir möchten den beiden auch das
Tierheim auf Teneriffa ersparen. Wir hoffen sehr, dass es Menschen gibt,
die Mitleid und die Bereitschaft haben, diesen beiden doch noch ein
liebevolles Zuhause zu bieten.
Es zeigt sich schon heute, sie sind ungeheuer dankbar für ihre Befreiung
aus der Trostlosigkeit und haben wohl auch charakterlich keinen Schaden
genommen. Sie verdienen unsere Fürsorge und unseren Respekt, wir vertrauen
auf das „gute Ende“, vertrauen Sie mit uns. Wir wollen
unser
Bestes tun und das „Gute“ für die beiden suchen, wo immer es sich
versteckt.
Ihr FALG
Team