Nachrichten - 2012 ... Kam endlich Hilfe für die Beiden!         


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Posted 22. April 2012

Von FALG

 

 

Weiss und Braun

 

    

Weiss

      

Braun

 

Kleine Videos:   Weiss Rescue-Part 1 ... Weiss Rescue-Part 2

                          Braun Rescue-Part 1 ... Braun Rescue-Part 2

 

Spät – aber nicht zu spät kam endlich Hilfe für die Beiden:

 

 

Was für ein Hundeleben, kurz angekettet, ohne jeden Bewegungsspielraum, im eigenen Kot watend, bis zum Skelett abgemagert, ohne Wasser, so fristeten diese beiden Hunde jahrelang ihr Leben. Sie kannten kein „Gassi gehen“, keine Fürsorge, kein „gutes Wort“, nie ausreichend Futter oder Wasser, es blieb die reine Existenz. So harrten sie aus in Dreck und Elend, mit leerem Magen, Durst und ohne jede  Zuneigung, Jahr für Jahr.

 

Der Tierschutz hatte immer wieder  Hilfe angeboten, der Besitzer lehnte immer ab.  Gesetzlich waren somit dem Tierschutz die Hände gebunden. Jetzt erst,  nachdem der Besitzer schwer erkrankt ins Krankenhaus eingeliefert wurde, konnte der  Tierschutz die notwendige  Initiative ergreifen. Die behördlichen Hürden wurden offiziell genommen  und die Türe zu den so  gequälten Tieren  geöffnet.

 

Noch haben sie keine Namen, der „Weiße“, so nennen wir ihn vorerst, zitterte und pinkelte vor Angst als man sich ihm näherte. Was hatte er „erwartet“, wohl Prügel und Schläge, wie schon Jahre zuvor?  Gab es je eine andere Erfahrung mit Menschen? Wir glauben nein, unser „Brauner“ ging auf Menschen zu, trotz all seinen trüben Erfahrungen, war sein „Menschenbild“ noch offen für das „Gute“, das es ja auch noch gibt.

 

Heute haben sie einen warmen Schlafplatz, können sich bewegen, trotten brav ihren Rettern hinterher, genug Futter und Wasser und vor allem Fürsorge, Liebe und Respekt für die Kreatur, sollen sie nun spät, aber nicht zu spät, kennenlernen.

 

Sie werden zunächst einem Tierarzt vorgestellt, medizinisch versorgt und langsam aufgebaut. Wir schätzen das Alter auf ca. 6-7 Jahre, da bleiben noch einige Jahre für ein gutes Hundeleben. Dieses Wochenende werden die zwei in eine Pflegestelle gebracht und damit beginnt für sie hoffentlich das  „neue Leben“, dann sollen sie auch ihre Namen erhalten.

 

Auf La Gomera gibt es kein Tierheim, aber wir möchten den beiden auch das Tierheim auf Teneriffa ersparen. Wir hoffen sehr, dass es Menschen gibt, die Mitleid und die Bereitschaft haben, diesen beiden doch noch ein liebevolles Zuhause zu bieten.

 

Es zeigt sich schon heute, sie sind ungeheuer dankbar für ihre Befreiung aus der Trostlosigkeit und  haben wohl auch charakterlich keinen Schaden genommen. Sie verdienen unsere Fürsorge und unseren Respekt, wir vertrauen auf das „gute Ende“, vertrauen Sie mit uns. Wir wollen unser Bestes tun und das „Gute“ für die beiden suchen, wo immer es sich versteckt.

 

Ihr FALG Team


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