Am 15. Mai am Nachmittag erhielt die
Schriftführerin von PAG einen Anruf, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass
ausgesetzte Hund an der Ermita de Las Nieves (Kapelle des Schnees)
gesichtet wurden. Diese Kapelle liegt auf dem Weg von Valle Gran Rey
nach San Sebastian, ungefähr 15 km entfernt nahe dem National Park. Die
Bilder zeigen eine Bardinohündin (oder dass, was noch von einem Bardino
übrig ist) mit ihren zwei Welpen und einem weiteren weiblichen Hund.


Die Mutter und ihre beiden Welpen, die
ca. 4 Wochen alt sind, sind ausgehungert, wie man unschwer an den
Bildern erkennen kann. Die Mutter ist etwas scheu und nervös, lässt aber
die beiden Welpen nicht aus den Augen. Beide Welpen haben auf dem Kopf
entzündete Verletzungen. Wir vermuten, dass versucht wurde, sie mit
Schlägen auf den Kopf umzubringen. Das sind im Moment nur Vermutungen
und genaueres erfahren wir, wenn die Tiere vom Tierarzt untersucht
worden sind. Das wird jetzt geschehen.

Der andere Hund
hing an einer sehr stabilen Kette, vermutlich sollte so verhindert
werden, dass er dem Auto hinterher läuft. Diese Hündin ist eine ganz
liebe und möchte ständig gestreichelt werden.
Die Hunde sind jetzt
nicht mehr an der Kappelle sondern wurden inzwischen untergebracht. Für
die beiden Welpen (beides Mädchen) gibt es bereits Interessenten.
Das zuständige Ayuntamiento
(Bürgermeisteramt) war eingeschaltet worden, ebenso Seprona. Da das
Ayuntamiento für solche Fälle zuständig ist, fand das Ayuntamiento für diese vier
Hunde eine Lösung.
Falls
Sie während Ihres Aufenthaltes auf La Gomera auf solche oder ähnliche
Zustände treffen, dann melden Sie diese bitte an die "Guardia Civil" oder
der "Seprona" (Umweltpolizei) unter der Nummer "062" oder dem lokalen
Bürgermeisteramt (Ayuntamiento). Sollten Sie keinen Erfolg haben, dann
kontaktieren Sie uns bitte unter einer der
Kontaktnummern.